Russland versus Ukraine
Die humanitäre Lage in der südukrainischen Hafenstadt Mariupol ist katastrophal und unmenschlich. Man kann dort einfach nicht mehr leben. Die russischen Streitkräfte, die in ihrem Handeln die Handschrift und den Willen Putins ausführen, haben vorsätzlich die Stromleitungen die in die Stadt führen unterbrochen. Die 400.000 Zivilisten die in der Stadt leben haben keinen Strom somit auch keine Heizung kein Warmwasser mehr. Sie sitzen in den Wohnungen mit Winterklamotten. Aber das ist ja noch nicht einmal das Schlimmste.
Die russischen Streitkräfte haben auch die Hauptwasserleitungen, die in die Stadt Mariupol führen unterbrochen. Es ist davon auszugehen dass man die Absperrorgane einfach geschlossen hat. Hunderttausende Menschen haben nicht einmal kaltes Wasser. Das bedeutet dass auch keine Toilettenspülung möglich ist. Offenbar wird man auf die Straße gehen müssen um die Notdurft zu verrichten. Es ist erschütternd. Jeder möge sich einmal vorstellen in eine solche Situation zu kommen, was das bedeutet. Eine solche Lebenssituation kann man im Prinzip nicht länger als 14 Tage durchstehen. Dann werden die ersten sich selbst aufgeben.
Die Versorgung mit Lebensmitteln vor allem Getränken ist nicht möglich. Wenn über die Hilfskorridore die Menschen nicht herausgebracht werden können aus der Stadt, dann wird es bitter.
Es ist bekannt geworden, dass von russischer Seite bislang nur Fluchtwege angeboten worden sind, die nach Russland und Belarus führen. Die Ukraine lehnte diese Korridore ab. Der Sprecher des Präsidenten Selenskyj sagte, dass andere Fluchtwege in andere Staaten nötig werden.
In den Morgenstunden des 24. Februar 2022 begann der Angriff der russischen Streitkräfte auf die Ukraine.
Das höchste Gericht der UN verhandelt ab heute in Den Haag die Dringlichkeitsklage der Ukraine gegen Russland. Die Ukraine hatte auf der Grundlage der Völkermordkonvention von 1948 sein Nachbarland verklagt und fordert nun Maßnahmen um die Kämpfe zu stoppen. In der Anklage beschuldigt die Ukraine Russland des Genozid‘s gegen die Ukrainer. Bei der Klageeröffnung am 07.03.2022 wird zunächst die Ukraine ihre Position darlegen. Der ukrainische Prozessvertreter Anton Korynewytsch fordert Russland zu stoppen. Am Dienstag sollte Russland sprechen. Russland verweigert die Teilnahme. Das teilte die Vorsitzende Richterin Donoghue in Den Haag mit.
Es ist bekannt geworden das auf Weisung der politischen Führung Russlands, des Präsidenten Putin, die Landstreitkräfte vor Kiew konzentriert und zusammengezogen werden. Es ist sicher mit einem baldigen massiven Angriff auf die Hauptstadt Kiew zu rechnen. Das Ziel der russischen Staats- und Militärführung ist die Eroberung der Stadt. Würde das gelingen, so würde man die Kontrolle über die Stadt nie mehr hergeben. Die Ukraine hätte dann den Krieg verloren. Erfahrungsgemäß können solche Kämpfe um eine Stadt durchaus bis zu 6 Wochen dauern.
3.000 Freiwillige aus den USA sollen dem Aufruf der Ukraine gefolgt sein, in einem internationalen Bataillon zu dienen. Die Einheit soll den Widerstand der Ukraine gegen die russische Invasion unterstützen, erklärte ein Vertreter der ukrainischen Botschaft in Washington gegenüber dem amerikanischen Auslandssender Voice of America (VOA). Das berichtet das Nachrichtenportal The Kyiv Independent.
Demnach erklärte der Generalstab der ukrainischen Streitkräfte weiter, dass sich Interessierte, die gegen Russland kämpfen wollen, bei ihrer jeweiligen ukrainischen Botschaft bewerben können.
China hat Russland ungeachtet des Ukraine Krieges als seinen wichtigsten strategischen Partner bezeichnet. China weigert sich mit heutigem Datum vom 7. März 2022 Russlands Angriff auf die Ukraine zu verurteilen, und hat lediglich gefordert die Souveränität und territoriale Integrität aller Staaten müssen respektiert werden. Verurteilt hat China die gegen Russland auf den Weg gebrachten Sanktionen, weil diese eine politische Lösung verhinderten. Ich finde zwischen Russland und China passt kein Blatt Papier.
Chinas Außenminister Wang Yi hat Russland den Rücken gestärkt: „ egal wie tückisch der internationale Sturm ist, China und Russland werden ihre strategische Entschlossenheit aufrecht erhalten und die umfassende kooperative Partnerschaft in der neuen Ära vorantreiben. Die Freundschaft zwischen den beiden Völkern ist unanfechtbar.“
„China und Russland werden ihre strategische Entschlossenheit aufrecht erhalten und die umfassende kooperative Partnerschaft in der neuen Ära vorantreiben.“
Wang Yi. Außenminister der VR China
Die Achse zwischen Moskau und Peking wird eine unerschütterliche Zusammenarbeit geben zwischen Russland und China. Dazu hat man bereits Verträge unterzeichnet beim letzten Treffen von Putin mit dem chinesischen Staats und Parteichef Xi Jinping . Es wurden Verträge unterzeichnet die Regeln wie man militärisch und wirtschaftlich zusammenarbeitet.
Eine Achse Russland und China könnte unschlagbar sein. Man bedenke dass China 1.418 Millionen Einwohner hat. Indien knapp 1.390 Millionen. China könnte locker 100 Millionen Männer bewaffnen die dann in Fahrzeugen oder auch zu Fuß losmachen. Diese Zahl ist ja von den meisten nicht zu begreifen aber das ist die Zahl die man aufbieten kann mit unglaublich vielen Männern und entsprechend vielen Kampfflugzeugen und Kampfpanzern wenn China das jemals anordnet.
Mit 2,2 Millionen aktiven Soldaten und 1,7 Millionen Reservisten unterhält China die größten Streitkräfte der Welt, dennoch machen sie der Anzahl nach weniger als ein Prozent der Bevölkerung aus. Russland verfügt über zwischen 850.000 und einer Million aktiver Soldaten sowie 2 Millionen Reservisten – rechnet man paramilitärische Kräfte hinzu, sind das fast zwei Prozent der russischen Bevölkerung. Nach Zahlen des Friedensforschungsinstituts SIPRI gab China 2020 insgesamt 252 Milliarden US-Dollar für sein Militär aus: vier Mal so viel wie Russland (61,7 Milliarden US-Dollar).Nach Einschätzung von Experten sind Russlands Streitkräfte im Bereich Nuklearwaffen und Raketensysteme allerdings besser entwickelt, außerdem verfügen sie über mehr vergleichsweise kurz zurückliegende Gefechtserfahrung. Kaufte China früher sowjetische Militärtechnik, setzt das Land inzwischen größtenteils auf Eigenproduktionen – aber exerziert wird immer wieder gemeinsam: Zuletzt nahmen am Manöver „Wostok-2018“ in Russlands östlichem Militärdistrikt chinesische Streitkräfte teil. Auch für das im Herbst geplante Manöver „Wostok-2022“ will Russland wieder “Wehrkontingente anderer Staaten” einladen. Vor einer offiziellen bilateralen Militärallianz scheuen aber beide Staaten bislang zurück. Zu groß ist nach Experteneinschätzung beiden das Risiko, zu einem hohen Preis in Konflikte der anderen Seite hineingezogen zu werden, an denen man sich nicht beteiligt sieht: etwa in die Spannungen um Taiwan oder die Ukraine-Krise.
Die Achse Russland- Indien. Auch hier gab es vor nicht allzu langer Zeit ein Treffen zwischen Putin und dem indischen Premierminister. Es wurden Verträge unterzeichnet, gemeinsame Rüstungsverträge danach produziert man in Indien ein neues Sturmgewehr namens Kalaschnikow AK-203 in hohen Stückzahlen und wird da sowohl die russische Armee als auch die indische ausrüsten. AK steht für Avtomat Kalashnikov.
Gute Beziehungen sind von Dauer, wenn genügend militär- und energiepolitische Ziele im Vordergrund stehen. Unter diesem Motto stand der Kurzbesuch von Wladimir Putin in Indien am 06.12.2021. Noch bevor es zum Treffen mit Indiens Premier Narendra Modi in Delhi kam, trafen sich dort die Außen- und Verteidigungsminister beider Länder. Der Inder Rajnath Singh und sein Amtskollege General Sergei Schoigu präsentierten ein Abkommen über die gemeinsame Produktion von mehr als 600.000 AK-203-Sturmgewehren für Indiens Armee in Uttar Pradesh.
Dass sich ein Großteil des Treffens um Rüstung drehte, überrascht nicht. Russland ist einer der größten Waffenlieferanten Indiens. Im Vorfeld wurde schon von einem 5-Milliarden-Dollar-Geschäft berichtet: Indien hat Interesse am Raketenabwehrsystem S-400 Triumph, für das indisches Personal bereits ausgebildet worden sein soll, an leichten Panzern Sprut-SDM1 sowie an neuen Helikoptern und Kampfjets.
Neben China ist auch Indien für Russland ein wichtiger wirtschaftlicher Partner. Dazu sind Staaten wie Kasachstan, Usbekistan, Kirgistan, Saudi Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate wirtschaftliche Partner Russlands. Auf politischer Ebene haben sich auf dem amerikanischen Kontinent mit Mexiko Nicaragua und Kuba einige Staaten mit Russland solidarisiert. Neben den bereits erwähnten zentralasiatischen Staaten Kasachstan, Usbekistan, Kirgisien, welche eine Russland-freundliche Regierung haben, ist auch die russische Teilrepublik Tschetschenien mit seinem Machthaber Ramsan Kadyrow auf russischer Seite.
Belarus (Weißrussland) steht mit seinem Machthaber Lukaschenko politisch, militärisch und wirtschaftlich an der Seite von Russland.
Liebe Leser es wird deutlich, dass Russland eben noch lange nicht „unter Kontrolle“ ist. Die politische Situation nicht so einfach zu regeln ist, wie Europa sich das wünscht. Russland wird militärisch definitiv keine Niederlage erleben.
Quellen:
Eigenrecherche in Medien, vor allem Liveblogs. Dazu meine eigene Art zu analysieren und zu bewerten.
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