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Schäden durch Coronavirus 2

Die Krankheit scheint COVID-19-Überlebende zu verzehren. Eine Studie legt nahe, dass 65% davon betroffen sind , und  ein Experte der Harvard Medical School nennt sie eine „Epidemie“  für sich. 

Überlebende des Coronavirus 2 teilen ihre Erfahrungen mit Delirium, Gehirnnebel und Gedächtnisproblemen. Im Juli 2020 veröffentlicht im Business Insider.

Auch ein milder Verlauf kann zu Hirnschädigungen führen. Berliner Zeitung.

9. Juli (UPI) – Laut einer kleinen Studie, die von der Zeitschrift Brain veröffentlicht wurde, erleidet bis zu einer von vier mit dem neuen Coronavirus infizierten Personen eine Hirnschädigung .

In einer Analyse von 43 Patienten, die mit bestätigtem oder vermutetem COVID-19 ins Krankenhaus eingeliefert wurden, zeigten sich Anzeichen einer Gehirnentzündung oder Enzephalitis, 10 hatten Symptome von Delir oder Psychose und acht erlitten einen Schlaganfall, sagten die Forscher.

Das aufkommende Spektrum der COVID-19-Neurologie: klinische, radiologische und Laborbefunde. © Der Autor (die Autoren) (2020). Herausgegeben von Oxford University Press im Auftrag der Guarantee of Brain. Hier lesen.

Hirnschäden sind bei schweren COVID-19-Verläufen nicht selten. Darüber berichtet die Ärztezeitung.

Das Einhalten eines 2 Meter Abstandes ist der sicherste Schutz vor einer Sars-CoV-2 Übertragung und Ausbreitung. Wann und für wen eine Medizinische Gesichtsmaske oder sogar eine Partikelreflektierende Halbmaske geboten ist ? Diese Frage wird gleich beantwortet.

Ob es je ein Impfstoff gegen Sars-CoV-2 geben wird, der den Patienten immunisiert und schützt, ist nicht sicher. Aber die Hoffnung ist groß. Und wenn, so kann es sein, dass eine Immunisierung nur für ein Jahr funktioniert. Die Bürger müssen sich dann jedes Jahr gegen Covid-19 (Sars CoV-2) impfen lassen. Wir sehen, dass Corona und Covid-19 immer ein Thema bleiben wird. Außerdem müssen mindestens 2 Drittel der Bevölkerung immunisiert sein, um das Problem unter Kontrolle zu bringen. Einige Wissenschaftler und Fachärzte vertreten diese Auffassung.

Wer die Covid 19 Erkrankung hatte und gesundet ist, wird wahrscheinlich nicht ein Leben lang immun sein. Sondern vermutlich nur 1 Jahr oder etwas mehr. Menschen können somit mehrfach durch Coronavirus 2 an Covid-19 erkranken. Das gilt so lange bis es einen funktionierenden Impfstoff gibt.

Der wirksamste und sicherste Schutz ist und bleibt der Abstand. Bei der Einhaltung eines 2 Meter Abstands ist eine Sars-CoV-2 Virusübertragung nicht möglich. Darüber hinaus verhindert oder verringert das Tragen des Mund Nasen Schutzes, das Entstehen von Aerosolen. Eine OP Maske aus Vlies ist eine Medizinische Gesichtsmaske (MNS; Operations-Masken ) Sie ist dichter und schützt andere besser als Schals oder Tücher. (Fremdschutz) Das Zehnerpack für knapp 10 Euro in jeder guten Apotheke. Wer ganz sicher gehen will oder bereits Organschäden hat, trägt eine partikelfiltrierende Halbmaske.

Partikelfiltrierende Halbmasken (FFP-Masken) sind Gegenstände der persönlichen Schutzausrüstung (PSA) im Rahmen des Arbeitsschutzes und haben die Zweckbestimmung, den Träger der Maske vor Partikeln, Tröpfchen und Aerosolen zu schützen. Das Design der partikelfiltrierenden Halbmasken ist unterschiedlich. Es gibt Masken ohne Ausatemventil und Masken mit Ausatemventil. Masken ohne Ventil filtern sowohl die eingeatmete Luft als auch die Ausatemluft und bieten daher sowohl einen Eigenschutz als auch einen Fremdschutz, obwohl sie primär nur für den Eigenschutz ausgelegt sind. Masken mit Ventil filtern nur die eingeatmete Luft und bieten daher keinen Fremdschutz.

Eine FFP1-, FFP2-, FFP3-Maske zum sicheren Eigenschutz. Bei nahem Kontakt mit nachweislich an Covid-19 Erkrankten. Aber auch für alle, die organische Schäden oder entsprechende Vorerkrankungen haben oder hatten.

Aerosole ! Die häufigste Übertragungsart. Durch Sprechen und Atmen ausgestoßene Aerosole. Stehen in geschlossenen Räumen länger in der Luft, als im Freien bei Wind. Hier erfolgt schnelle Verdünnung der Viruskonzentration in der Luft.

US Forscher haben im März 2020, in einer hervorragenden Studie nachgewiesen, dass das Coronavirus Sars-CoV-2 mehrere Tage auf Oberflächen überdauern kann. Das lebensfähige Virus sei in Luftpartikeln (Aerosole) bis zu drei Stunden nachweisbar gewesen ! Kupferoberflächen 4 Stunden. Auf Pappe etwa einen Tag. Das schrieben die Forscher in der Studie die im „New England Journal of Medicine“ publiziert wurde. Auf Kunststoff (und Edelstahl) konnten lebensfähige Coronaviren noch nach zwei bis drei Tagen nachgewiesen werden.

Die Tests fielen in der Flüssigkeit der Bronchiallavage zu 93 % positiv aus. Es folgten in der Häufigkeit Sputum (72 %), Nasenabstrich (63 %), bronchoskopische Bürstenbiopsie (46 %), Rachenabstrich (32 %), Stuhlproben (29 %) und Blutproben (1 %). Dagegen fiel keine von 72 Urinproben (0 %) positiv aus.

Das Virus selbst ist im Blut nicht nachweisbar. Dagegen im Nasen u. Rachenabstrich sowie im Scrotum (Hustenauswurf) und Bronchieninhalten. Siehe prozentuale Aufstellung der amerikanischen Studie.

Für Ärzte ist interessant, welche Ausscheidungen der Patienten Viren enthalten. Wenjie Tan vom Nationalen Institut für die Kontrolle und Prävention von Viruserkrankungen in Peking und Mitarbeiter berichten im Amerikanischen Ärzteblatt (JAMA 2020;  DOI: 10.1001/jama.2020.3786 ) über die Analyse von 1.070 Proben, die bei 205 Patienten mit COVID-19 entnommen wurden. Lesen Sie den kompletten Forschungsbrief.

New England Journal of Medicine  im Juni 2020:

Zusammenhang von Blutgruppen und Schwere der Covid 19 Erkrankung. Die Uni Klinik Schleswig Holstein bewertet die Ergebnisse. Wer die Blutgruppe A hat, kann einen heftigeren Krankheitsverlauf haben. Einige Menschen werden weniger Glück haben als andere und Langzeitschäden davontragen. Diese betreffen dann innere Organe vor allem Lunge und Nieren.

In Deutschland gibt es nun Probleme in Schlachthöfen und Fleischereibetrieben. Die Firma Tönnies in NRW oder eine Firma in Niedersachsen. Die Übertragung des Virus erfolgt durch die Umwälzung der gekühlten Luft.

Auf einer Pressekonferenz stellte der Hygiene-Experte Martin Exner vom Universitätsklinikum Bonn seine Ergebnisse vor. Seiner Einschätzung nach spielt die Klimaanlage in der Schweinezerlegung eine besondere Rolle. Um für die nötige Lebensmittelhygiene zu sorgen, würden die Räume, in denen Mitarbeiter die Tiere zerlegen auf etwa sechs bis zehn Grad gekühlt.

Außerdem würde die Luft in diesem Bereich tagsüber getrocknet, so Exner, um das Wachstum von Mikroorganismen wie etwa Salmonellen zu verhindern. Dafür wird die Luft aus der Schweinezerlegung in einer Klimaanlage gekühlt und wieder in den Raum zurückgeleitet. Die Luft zirkuliere dabei, ohne aufbereitet und ohne mit ausreichend Frischluft angereichert zu werden, erklärte der Mikrobiologe.

Das bedeutet, wenn ein Mitarbeiter erkrankt ist und das neuartige Coronavirus in die Luft gelangt, wird es nach diesen Erkenntnissen durch die Klimaanlage anschließend breit in der Arbeitshalle verteilt. Mögliche Aerosole, also feinste Tröpfchen, über die Viren übertragen werden können, werden so in Bewegung gehalten. „Das war bisher noch nicht bekannt“, so Exner. Damit seien diese Belüftungsanlagen „ein weiterer, bislang übersehener Risikofaktor“.

Übertragung auf eine weitere Firma

Das Virus könnte während eines Gottesdienstes von Mitarbeitern von Westcrown auf Mitarbeiter von Tönnies übertragen worden sein.

Warum ? Laut dem Bericht gab es zwei Gelegenheiten, bei denen sich Mitarbeiter von Tönnies und dem Zerlegebetrieb Westcrown im niedersächsischen Dissen trafen. Die Gemeinde im Kreis Osnabrück liegt nur eine gute halbe Stunde Autofahrt vom Tönnies-Standort Rheda-Wiedenbrück entfernt. Zum einen hätten sich Mitarbeiter beider Unternehmen bei besagtem Gottesdienst getroffen, zum anderen gab es einen Tag zuvor, am 16. Mai, ein Treffen anderer Mitarbeiter der beiden Schlachthöfe in einem Restaurant. Beide Begegnungen wurden T-Online laut dem Bericht von den Kreisen Gütersloh beziehungsweise Osnabrück sowie von Tönnies bestätigt.

Zahl der Antikörper nimmt schnell ab. Welche Probleme entstehen daraus ? Antwort in der Welt.

Überlebende schwerer Coronavirus-Fälle kämpfen gegen Delirium, einschließlich schrecklicher Halluzinationen und Orientierungslosigkeit. Beeindruckend und beängstigend. Erfahren Sie alles. Im Business Insider.

Eine Studie liefert neue Hinweise, warum Covid-19 bei manchen Patienten besonders schwer verläuft. Das Immunsystem spielt dabei offenbar eine unheilvolle Rolle. Langsam bekommt das Coronavirus 2 ein Gesicht. T-Online berichtet.

Abschließend möchte ich Sie mit der einzigartigen Covid-19 Neurologie News von Oxford University Press verbinden.

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Karsten Grzyl

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