
Teutoburger Wald. Westliches Germanien. Im Jahr 9 n.Chr.
Arminius Heer legt sich auf die Lauer, während der römische Feldherr Varus mit seinen 3 Legionen in eine Falle geht. Arminius hat Varus persönlich getötet. Die 3 tägige Schlacht war die größte römische Niederlage seit jener gegen Hannibal 200 Jahre zuvor. Rom verliert knapp 20.000 Mann.
Durch Insiderwissen und einer ausgefeilten Strategie hat Arminius diesen historischen Sieg errungen.
Die Truppen des römischen Reiches werden auf die Gebiete links des Rheins verlegt. Kaiser Augustus nimmt die Niederlage nicht hin. Nach einiger Zeit greift er erneut an. Diesmal mit doppelter Stärke 40.000 Mann. Rom setzt auf Rache. Arminius soll endlich besiegt und Germanien dem Reich einverleibt werden.
Arminius soll getötet und Germanien dadurch demoralisiert werden. Die Motivation der Wehrhaftigkeit der Germanen ist die Sehnsucht nach Freiheit!
Die Angriffe des römischen Imperiums können weitere Jahre abgewehrt werden und Arminius entgeht seinen Jägern. Bis die Legionäre seine Familie drangsalieren.
Die Verhaftung seiner schwangeren Frau zeigt die erhoffte Wirkung Arminius wagt sich aus dem Versteck und reagiert rasch und unberechenbar.
Arminius war 15 Jahre zuvor gemeinsam mit seinem Bruder Flavus aus Germanien nach Rom gebracht und romanisiert worden. Im Gegensatz zu Flavus, vergisst Arminius seine Herkunft nicht.
Im Jahr 16 n.Chr. in Idistaviso im westlichen Germanien. Hier kam es zur nächsten großen Schlacht zwischen 20.000 von Arminius geführten germanischen Stammeskriegern und 40.000 Legionären des römischen Imperiums. Geführt wurden diese von Arminius Bruder Flavus. Zum ersten Mal treten die Germanen auf offenem Schlachtfeld gegen römische Legionen an.
Es kommt zu einem Gespräch zwischen den beiden.
Flavus: Was hat dir der Verrat an Rom eingebracht ? Eine Strohhütte.
Arminius: Etwas das du nie kennen wirst. Freiheit. Ich bin niemandem Sklave.Das Imperium nimmt uns alles. Sogar das Bruder sein. Aber du musst ja den Bastard Roms mimen. Wo ist meine Frau ?
Flavus: Sie ist in Rom bei eurem Sohn. Er wird als guter Römer aufwachsen. Ich mache ihn zu meinem persönlichen Sklaven.
Arminius: Dafür töte ich dich. Du bist tot.
Flavus: Die Schlacht beginnt.
Arminius kämpft in der vordersten Linie. Er wird von einem Schwerthieb eines feindlichen Soldaten, in den Rücken schwer getroffen und geht zu Boden.
Flavus ist in der Nähe geht zu ihm und sagt: Endlich habe ich dich da, wo ich dich haben will. Auf den Knien vor Rom.
Arminius antwortet: Niemals knie ich vor Rom. Germanien wird sich Rom niemals ergeben. Flavus: Dann stirbst du genauso wie Germanien.
Es passiert etwas unglaubliches. Arminius erhebt sich mit letzter Kraft.
Arminius schlägt seinen Bruder zu Boden, holt mit dem Schwert aus und rammt es neben den Kopf seines Bruders. Er hat ihn begnadigt und verschont und sagt: Vergiss nicht wer du bist. Cherusker für immer. Kriech zurück nach Rom und berichte das römisches Blut germanischen Boden tränkt. Arminius überlebt die Verwundung.

Während der nächsten 5 Jahre bleibt Arminius in weiteren Schlachten siegreich. Sein Sohn wächst als Sklave in Rom heran. Im Jahr 21 n. Chr. wird Arminius ermordet. Von Verbündeten, die seine große Macht fürchten. Er geht als großer Befreier Germaniens in die Geschichte ein.
Im Jahr 21 n.Chr. stellt Rom seine Bemühungen Germanien zu erobern ein. Fortan bietet der Rhein die natürliche Grenze. Rom wird Germanien sehr lange nicht mehr betreten.
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